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Als in den 60er und 70er Jahren die ersten Wohnwände, oder auch Schrankwände genannt, in Mode kamen, waren die Reaktionen recht unterschiedlich. Während die einen ihre einzelnen Schränke auf keinen Fall missen wollten, schworen die anderen auf die neuen Möbelwände. Dabei hat beides seine Berechtigung und Vor-sowie Nachteile. Natürlich ist der Wohnwand ein großer Vorteil nicht abzusprechen: nämlich dass sie äußerst praktisch sind, und viel Stauraum bieten. Was in einer geschickt aufgetreilten Wohnwand verschwindet, hat zuvor meist nicht einmal in mehrere Schränke gepasst. Das liegt vor allem daran, dass die Wohnwände in Zimmerhöhe sind, und dadurch mehr Fächer haben. Durch die Aufteilung in Schrank-und Regalteile wird eine interessante Struktur erreicht.

Wo passt die Wohnwand hin?

Die Befürworter der einzelnen Schränke finden diese gemütlicher und schöner. Allerdings kann man heute auch nicht mehr davon ausgehen, dass Schrankwände ausschließlich modernes Design besitzen. Denn inzwischen gibt es die Wände fürs Wohnzimmer in allen mögliches Stilrichtungen, sodas sie dem Flair des Hauses angepasst werden kann. Die typisch Eiche rustikalenen Möbel der 80er Jahre gibt es genauso als Schrankwand, wie Massivholz in geschnitzter Optik oder äußerst modernes Glas mit Edelstahlelementen. Was zu Ihnen passt, entscheidet natürlich Ihr Geschmack und auch die restliche Einrichtung. Allerdings sollte auch das Flair des Hauses eine Rolle spielen. In einem alten Bauernhaus, welches meist zudem noch niedringe Zimmer besitzt, sollte eine Schrankwand tabu sein. Hier sind Anrichten und Vertikos, Buffets und andere Kleinmöbel angebrachter. Die Wände für die Schränke im Schlafzimmer sind allerdings sehr praktisch, vor allem, wenn man darauf angewiesen ist, im Schlafzimmer mehr als nur die Bekleidung unterzubringen. Hier gibt es sogar Varianten, in denen der Platz über dem Bett ebenfalls als Schrank genutzt werden kann. Das ist praktisch und platzsparend.

Neue Formen

Die Wohnwand von heute muss aber auch nicht in einem großen Rechteck daherkommen. Viele Modelle gibt es, die aus unterschiedlich hohen Elementen bestehen. Diese lockern dann den Eindruck der Wand sehr auf, und machen eine Deko über manchen Teilen der Schrankwand möglich. Bücherregale lassen sich ebenso in eine Wohnwand verwandeln, besonders Einbauregale eigenen sich gut dafür, die ganze Wand nutzen zu können. Hier sieht das allerdings auch nicht allzu modern aus, da die Bücher an sich einen Schmuck bilden, und von den Möbeln nicht allzuviel zu sehen ist. Das Dekor einer Schrankwand tritt immer sehr deutlich in den Türen zu Tage, weshalb es auch teilmassive Möbel gibt, deren Türen aus Holz, der Rest aber aus Spanplatten sind. Diese sind preiswerter als reine Holzmöbel.

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